Transport und Verkehr

Der Mensch wird laufend mobiler und die Transportmittel entwickeln sich weiter. Der öffentliche Verkehr befördert immer mehr Fahrgäste und die Menschen bewegen sich immer leichter von einem Land ins andere.

Hauptmerkmale des öffentlichen Verkehrs sind die hohe Frequentationsrate, die Vielfalt der Nutzer und der enge Kontakt der Fahrgäste. Wir wissen im Übrigen, dass sich Infektionskrankheiten am leichtesten und epidemieartig in geschlossenen Umgebungen übertragen, vor allem dort, wo zahlreiche Personen zusammen und in engen Kontakt kommen.

Wie wir bei dem Virus A/H1N1 (Schweinegrippe-Virus) feststellen konnten, kann die Verbreitung eines Virus heutzutage extrem schnell erfolgen, und zwar weltweit. Mit der starken Entwicklung des Handels zwischen allen Regionen unseres Planeten und der wachsenden Mobilität der Menschen kann sich ein Virus sehr schnell auf der ganzen Welt verbreiten.

Transportmittel werden von einer großen Anzahl an Individuen genutzt, sind durch einen engen Kontakt der Nutzer gekennzeichnet und besitzen daher unzählige Kontaminationsquellen, die der Vektor für die Entwicklung von Infektionen sein können. Infektionskrankheiten werden viel leichter und schneller in einer geschlossenen Umgebung übertragen, in der der Personenstrom nicht nachlässt.

Flugzeug-/Bahn-/Schiffsverkehr

Die Entwicklung des Güterverkehrs begünstigt ebenso wie der Personenverkehr den schnellen Umlauf pathogener Erreger, sei es innerhalb einer Stadt, eines Landes oder auf der ganzen Welt. Mit einer Desinfektion dieser Verkehrsmittel können die Kontaminationsgefahren ebenso wie die Gefahr der Zirkulation eines bestimmten Virus von einem Land in ein anderes erheblich reduziert werden.

Die wichtigsten Referenzen: SNCB (Société Nationale des Chemins de Fer Belges)

Wäschetransport

Die Verwaltung der Operationswäsche stellt heute für viele Entscheidungsträger aus dem Krankenhausbereich eine regelrechte Herausforderung dar. Die Behandlung der Wäsche ist in der Tat Teil der allgemeinen Organisation der Prävention der Infektionsgefahr. Der Akkreditierungsprozess betrachtet dies als einen vollständigen Produktions- und Logistikvorgang, die die verschiedenen Beteiligten jedes einzelnen Arbeitsschritts verpflichten und die es verdienen, durch ein qualitativ hochwertiges System gesteuert zu werden, um entsprechende Leistungen zu liefern. Denn hinter dieser Sorge um die Hygiene steht die Gefahr von Nosokomialinfektionen. Mit einer Desinfektion der Wäsche nach dem Waschen kann jegliche Gefahr eine Kontamination begrenzt werden.

Die wichtigsten Referenzen: Initial BTB, Elis, RLD

Krankenwagen, Rettungsdienste

Die Krankenwagen und die Fahrzeuge der Rettungsdienste dienen dem Transport von Kranken und Verletzten. Dies sind schwache Personen, die daher für Krankheiten anfälliger sind. Eine Infektion kann von Material oder von den Sanitätern/dem Rettungsdienst ausgehen. Außerdem können auch die Kranken die Sanitäter/den Rettungsdienst kontaminieren. Oder die Sanitäter/der Rettungsdienst oder das Material können die Keime von einem Patienten zum anderen befördern. Das Problem ist ähnlich wie bei der Nosokomialinfektion, obwohl es gesetzlich anders betrachtet wird, da kein Einfluss darauf genommen werden kann, aus welcher Umgebung eine Person abgeholt wird. Die Sanitäter/der Rettungsdienst müssen daher strikte Reinigungs- und Desinfektionsprotokolle einhalten.

Die wichtigsten Referenzen: Service départemental d'incendie de l'Essonne (Feuerwehr des Departements Essonne), Krankenwagen (Liste auf Anfrage)